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Arbeit für Schüler: Ferienjob kann sich lohnen

Die meisten Schüler bekommen von ihren Eltern nur wenig Taschengeld. Aus diesem Grund sind die meisten Jugendlichen gern bereit, einen Schüler-Ferienjob anzunehmen, um sich etwas dazuzuverdienen.

Schüler können in der Regel weder spezielle Qualifikationen noch Berufserfahrungen vorweisen, sodass sie nur bestimmte Tätigkeiten ausüben können. Daher werden Schüler vor allem für diverse Hilfsarbeiten eingestellt, die mal mehr, mal weniger gut vergütet werden.

Üblicherweise handelt es sich bei einem Schüler-Ferienjob um eine Tätigkeit, die in Teilzeit ausgeübt werden kann. Typisch für Schülerjobs sind beispielsweise Stellen bei einem Call-Center, als Zeitungsausträger, als Kellner, Babysitter oder auch an der Kasse in Supermärkten. Der gängigste Job für Jugendliche ist wohl das Zeitungsaustragen. Wer diese Arbeit annimmt, sollte sehr zuverlässig und flexibel sein, da die Arbeitsstunden zumeist früh am Morgen sind. Früh aufstehen ist hier also ein Muss. Die Bezahlung ist hingegen eher ernüchternd; bei ca. 10 Stunden wöchentlich kommt man auf eine Monatsgage von etwa 300 Euro. Eine weitere Möglichkeit, sich etwas Geld dazuzuverdienen, ist das Flyerverteilen. Dieser Job wird meist etwas besser bezahlt und umfasst komfortablere Arbeitszeiten.

Wer keine Druckerzeugnisse verteilen möchte, kann auch einen Schüler-Ferienjob als Babysitter/-in ausüben. Um eine solche Stelle zu finden, können Schüler einerseits Freunde und Bekannte der Eltern fragen, ob Bedarf besteht, und andererseits selbst eine Anzeige aufgeben. Diese kann beispielsweise in Form eines Flugblattes gestaltet und an schwarzen Brettern der Kaufhäuser und Kindergärten angebracht werden. Ist ein Babysitter-Job gefunden, kann man als Schüler mit einem Stundenlohn von 4-7 Euro pro Stunde rechnen. Ebenso kann man als Hundesitter tätig werden, das heißt, während Herrchens oder Frauchens Abwesenheit auf den Vierbeiner aufpassen und ihn Gassi führen.

Generell gibt es für Schüler so einige Möglichkeiten, ihr Taschengeld etwas aufzubessern. Am besten ist es, sich zunächst bei Freunden und Bekannten zu erkundigen, ob eine Hilfskraft in einem privaten Haushalt benötigt wird. Anderenfalls empfiehlt es sich, die Stellenangebote von lokalen und regionalen Zeitungen zu durchforsten, wobei jedoch besonders auf die Seriosität der Stellenangebote geachtet werden sollte.